LeToya – Lady Love

Dienstag, 29.09.2009 · drucken · weitersagen

LeToya hat mit Lady Love ihr zweites Studioalbum veröffentlicht. Die Sängerin die bis zum Jahr 2000 Mitglied der R&B-Band Destiny’s Child war entschied sich 2004 ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und als Solokünstlerin weiterzumachen. Mit ihrem ersten Soloalbum welches sie 2006 veröffentlichte belegte LeToya Platz 1 der U.S. Album Charts.

Kommen wir aber nun zur neuen Platte Lady Love. Angehm fällt zunächst das sehr anmutende Cover auf, getreu dem Motto: “Das Auge hört mit.”

Der erste Song auf ihrer neuen Platte ist Lady Love und gleichzeitig der Titelsong des Album.

Als nächstes folgt “She Ain’t Got” welches als zweite Singleauskopplung veröffentlicht wurde. Die sehr eingehende Melodie aber auch der treibende Beat machen diesen Song für mich zum Booty Shaker Nummer Eins auf dem Album. “She Ain’t Got” zeigt das LeToya keine Berührungsängste hat und sich traut neue Wege zu gehen, zumindest was den Sound betrifft. Die sehr prägnanten Synthies werden für einige sicherlich erst einmal etwas gewöhnungsbedüftig sein.

Das Ne-Yo auch bei diesem Album seine Hände im spiel hatte ist beim dritten Song gut zu hören. Mit “Not Anymore” ist eine schöne Ballade entstanden.

Die folgenden Tracks “Lazy,” “Good To Me” und “Over” gehöhren neben “I Need A U,” “Tears” und “Matter” zu den langsamen und sehr emotionalen Songs. Besonders bei diesen Titeln spührt man LeToya’s Reife, diese mit der nötigen Energie zu singen. Für mich gehört “Over” zu einer der besten Mid-Tempo Balladen die ich seit langem gehört habe.

Auch der Song “Regret” welcher Ludacris featured oder “Take Away Love” mit Estelle fallen nicht aus der Reihe sonder fügen sich gut in das Gesamtbild der Platte ein.

Mit “After Party” geht es weiter und dankt des Groove bleibt man bei diesem Titel in Bewegung. “Love Rollercoaster” mit Mims kommt auch sehr schön, da beide sich stimmlich sehr gut ergänzen. Mit “Don’t Need U” schließt das Album.

Obwohl die Anzahl der langsamen Songs auf dem neuen LeToya Album überwiegen ist doch eine gute Mischung enstanden. Kein Wunder, mit Tank, Ne-Yo, Ryan Leslie, Ron Felder oder auch Elvis Williams sind namhafte Produzenten am Werk gewesen. Mit Lady Love ist LeToya ein überzeugendes Album gelungen welches als Geheimtip nicht unerwähnt bleiben sollte.

Tracklist:

1. Lady Love
2. She Ain’t Got…
3. Not Anymore
4. Lazy
5. Good To Me
6. Over
7. Regret – feat. Ludacris
8. I Need A U
9. Take Away Love – feat. Estelle
10. After Party
11. Drained
12. Tears
13. Matter
14. Love Rollercoaster – feat. Mims
15. Don’t Need U

LeToya Official Site
LeToya MySpace

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